Halbzeit oder Bergfest

Mein Zwischenseminar war in Dar es Salaam in Tanzania mit vielen Jugendlichen , die als Missionare auf Zeit( MaZ) ihr Auslandsjahr erleben. Viele Pallotiner, Spirituaner und Steyler MAZler sind unterwegs und ich habe mich gefreut auch von uns Lukas zu treffen.

Es war schoen mal wieder Deutsch zu sprechen, einer Gruppe zuzugehoren und die Erfahrungen der anderen zu teilen. Immer wieder gut tut mir die Erkenntnis: DU BIST NICHT DIE EINZIGE,…. die das sieht , das erlebt oder das durchleidet.

Ich bin schon beeindruckt, wie die Abiturienten sich hier einer Klasse von 50 Kindern stellen und unterrichten. Geht das uberhaupt – in Deutschland? Und die berechtigten Zweifel an den Lehrmethoden! Nur eine kleine Gruppe scheint denken zu lernen und einen freien kritischen Geist zu uben. Und wie gehen wir mit korperlichen Strafen um? Was ist wo normal?

Und wie kann man die Arbeit in einem HIV Heim ertragen, in dem sich mehrere Suicide ereignen? Da kommt mir meine Arbeit eher routiniert vor. Zwangsverheiratungen und Gewalt ,  ist ja nichts Neues.

Und doch waren alle Volunteers sehr glucklich. Auf einer Skala von 1-100 (100% glucklich) waren sie auf 80 und mehr.

Mir hat sehr gut getan, dass auch die anderen wazungu ein Problem mit “ Ihr seid die reichen Weissen und musst uns unterstutzen“ hatten: den ungleichen Preisen, dem Abgezockt werden beim Einkauf oder im Taxi, den Erwartungen ,ein Projekt mit Geld zu foerdern oder ein Kind zu adoptieren, Schulgeld zu ubernehmen…….Da hiess es Methoden zu entwickeln, wie damit umzugehen. Vorgaben und Selbsteinschatzung ist moglich. Auch die Handlerader kann ausgebaut werden. Und die Grosszugigkeit kann wachsen. ..

Dar es Salaam war eine schhwuel heisse Stadt am indischen Ozean. Aber wunderschon die skyline von der Fahre aus. Auf dem Weg zu den Massai Doktoren

Jpeg
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Und dann habe ich mir noch einige Urlaubstage auf Zansibar gegonnt. Sand wie weisses Mehl, Muscheln und Korallen und Fischer in ihren Wellblech-Hausern neben kulturarchitektonisch westlichen Erwartungen entsprechende Hotel-HUTTEN;)

Jpeg
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Und dann ging s zuruck im Bus . 15 Std. eine Ralley – fahrt von Dar nach Nairobi. Das Moto der Busfahrer schien wirklich zu sein: Wer ist der Erste im Ziel. Deshalb sind die unterschiedlichen grunen afrikanischen Landschaften nur so an mir vorbeigerauscht und der Kontakt zu den Mitreisenden war von gemeinsamen Todesangsten gepragt.

Jpeg
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Und schon war ich wieder in Nairobi und das Meer war nur noch Erinnerung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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